SimulTrans Lokalisierungs-Blog

Lokalisierung von Software für Lieferkettenlogistik

[fa icon="calendar"] 29.11.2021 02:08:23 / von the SimulTrans Team

Localization of Supply Chain Logistics Software

Eine Lieferkette ist ein System aus Unternehmen, Beschäftigten, Aktivitäten und Informationen, das dafür sorgt, dass ein Produkt oder Service vom Lieferanten zum Kunden gelangt. Softwareanwendungen spielen oft eine zentrale Rolle für die Lieferkette, denn sie koordinieren Beschäftigte und Aktivitäten sowie die Auslieferung der Ware an die Kunden. Durch die korrekte Lokalisierung von Software für Lieferkettenlogistik kann Ihr Unternehmen viel Geld sparen.

Dank jahrzehntelanger Erfahrung in der Lokalisierung von Software für Lieferkettenlogistik hat SimulTrans drei Tipps, wie Sie Stolperfallen vermeiden und Ihr internationaler Release zum Erfolg wird.

1. Gewährleisten Sie korrekte Terminologie

Terminologie kann knifflig sein, insbesondere bei Softwarestrings ohne Kontext. Ein Beispiel: „EOI“ steht normalerweise für „Expression of Interest“, wozu eine Zusammenfassung der Anforderungen an potenzielle Anbieter von Waren und/oder Dienstleistungen gehört. „EOI“ könnte jedoch fälschlich auch als „Effect of Interest“ oder gar „Exchange of Information“ interpretiert werden, was zu einer frustrierenden Erfahrung für Ihre Kunden führt.

Damit die Terminologie in der Übersetzung stimmt, sollten Sie ein Glossar mit wichtigen Begriffen inklusive Definitionen erstellen und zunächst dieses Glossar übersetzen lassen.
Zum Beispiel kann Ihre Anwendung Buchbestände beinhalten, daher wäre dies ein Begriff für Ihr Glossar, der dort auch definiert sein sollte.

Begriff: Buchbestand
Definition: der aktive oder passive Bestand, der sich aus den Eintragungen in den Hauptbuchkonten bzw. im Materialwirtschaftsprogramm ergibt.

Bei Softwarestrings ohne Kontext kann es schnell passieren, dass die korrekte Bedeutung nicht erkannt wird. Zum Beispiel könnte „CIP“ als „Continual Improvement Process“ interpretiert werden, was allerdings mehr mit der Geschäftswelt als mit Lieferketten zu tun hat. „CIP“ steht in diesem Kontext für „Carriage and Insurance Paid“, was bedeutet, dass Eigentumsanspruch und Risiko auf den Käufer übergehen, sobald die Übergabe an das Transportunternehmen durch den Verkäufer erfolgt, der für Transport und Versicherung bis zum Bestimmungort aufkommt. Dies gilt für jede Transportart. Um solche Fehlinterpretationen zu verhindern, sollten Übersetzer Zugang zur laufenden Anwendung oder Screenshots mit Strings im Kontext erhalten. Nach der Übersetzung können linguistische Tests falsch übersetzte Strings zutage fördern.

2. Testen Sie lokalisierte Anwendungen

Wenn die Übersetzung fertiggestellt wurde, ist es wichtig, Lokalisierungstests durchzuführen und die Anwendung in jeder Zielsprache sorgfältig zu prüfen. Die Tests sollten von Personen durchgeführt werden, die die Anwendung gut kennen und Muttersprachler der jeweiligen Zielsprache sind.

Manche Bildschirme sind für Tester jedoch schwer zu erreichen, da bestimmte Einstellungen gewählt, Daten eingegeben oder Fehlerzustände forciert werden müssen. Wenn Sie Ihrem Lokalisierungsdienstleister detaillierte Anweisungen in Testskripts senden, können etwaige Fehler gefunden und behoben werden.

3. Schützen Sie die Software

Ganz besonders wichtig ist es, die Sicherheit Ihrer Lieferkettensoftware im Lokalisierungsprozess zu gewährleisten. Sie müssen lokalisierte Dateien vor Schadsoftware schützen und die Vertraulichkeit Ihrer Anwendungsarchitektur gewährleisten. Ihr Lokalisierungsdienstleister sollte Tools zum Parsen Ihrer Dateien verwenden, um den Übersetzern den Zugriff auf den zu übersetzenden Text online oder in einer segmentierten Datei zu ermöglichen, während Code und Markup geschützt sind. Übersetzer sollten keine Rohdateien erhalten.

Auch sollten Sie darauf achten, dass Übersetzer strikte Vertraulichkeitsvereinbarungen unterzeichnen. Durch die Betonung der Vertraulichkeit kommunizieren Sie und Ihr Lokalisierungspartner den Übersetzern, dass sie die Arbeit an Ihrer Anwendung niemandem zur Kenntnis geben dürfen.
Dies sind nur einige Best Practices, die Sie bei der Lokalisierung von Anwendungen für Lieferkettenlogistik beachten sollten.

Wenn Sie ein Projekt haben, das lokalisiert werden muss, können wir Ihnen mit einem kostenlosen Angebot und weiteren Tipps behilflich sein.

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Thema: Softwarelokalisierung

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von the SimulTrans Team

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