Die meisten Menschen ignorieren Produkte, wenn diese nicht in ihrer Muttersprache beworben werden. Eine groß angelegte globale Studie ergab, dass neun von zehn Nutzern Produkte, die nicht in ihrer Muttersprache verfügbar waren, ignorierten. Dieses Verhalten zeigt sich geräte- und regionsübergreifend und hat direkte Auswirkungen auf Ihre Konversionsraten.
Gleichzeitig entfällt auf die englische Sprache etwa die Hälfte aller Websites weltweit – was im Umkehrschluss auch bedeutet, dass die andere Hälfte der Webinhalte in anderen Sprachen verfasst ist. Wenn Ihre Produktseiten, Supportartikel und App-Einträge ausschließlich auf Englisch verfügbar sind, bleiben Sie in wirtschaftlich bedeutenden Märkten – wie z. B. in China, Indonesien oder in den arabischen Ländern – weitestgehend unsichtbar, da Suchanfragen dort größtenteils in anderen Sprachen getätigt werden.
Lokalisieren Sie die gesamte Customer Journey: Produktoberfläche, Onboarding-Hilfen, App-Store-Seiten, Website- und Supportinhalte.
Priorisieren Sie dabei jene Sprachen, die über die größte Gesamtzahl an Sprechern verfügen und für Ihre Zielkanäle die höchste wirtschaftliche Relevanz haben.
Die Annahme, dass alle Ihre Nutzer Englisch verstehen, ist riskant. Insbesondere dann, wenn Ihre ausländischen Kunden klar verständliche Dokumentationen, Sicherheitshinweise oder Hilfestellungen zur Fehlerbehebung in ihrer eigenen Sprache erwarten. Viele potenzielle Kunden in Wachstumsmärkten verfügen – selbst wenn sie technisch versiert sind – nur über begrenzte Englischkenntnisse für den Alltag. Wenn der Fokus Ihrer Marktstrategie allein auf englischsprachigen Inhalten liegt, kann dies Reibungsverluste und einen erhöhten Kundensupportaufwand verursachen.
Lokalisieren Sie zuerst die wichtigsten Inhalte: Schnellstartanleitungen, Einrichtungsvideos, Sicherheitshinweise und Tipps zur Fehlerbehebung.
Messen Sie nach der Veröffentlichung einer lokalisierten Produktversion die Veränderungen in den Bereichen „Time-to-Activation“ (Zeit bis zur Kundenaktivierung) sowie „First-Contact Resolution“ (Erstlösungsquote), um festzustellen, ob sich die Lokalisierung für das jeweilige Land gelohnt hat.
Englisch wird aktuell von insgesamt 1,53 Milliarden Personen gesprochen (Stand 2026). Somit hat es sich zur weltweit am weitesten verbreiteten Zweitsprache entwickelt. Dennoch gehören die weltweit größten Gruppen von Muttersprachlern anderen Sprachen an. Wenn Sie Ihre Inhalte also ausschließlich ins Englische lokalisieren, entgehen Ihnen nach wie vor große und wachsende Bevölkerungsgruppen – insbesondere in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika.
In der Praxis ist es häufig am lohnenswertesten, wenn Sie Ihr Angebot um eine kleine, gezielte Auswahl an Sprachen ergänzen, die auf Ihren Vertriebskanalmix abgestimmt ist. Setzen Sie keinesfalls nur auf Englisch.
Der Verkauf an internationale Kunden ist um 75 Prozent effektiver, wenn Sie deren Sprache sprechen. CSA
Marktforschungsunternehmen, die globale Marken bei ihrer Strategie beraten, zeigen auf: Die Wahl der Sprachen lässt sich wie ein Portfolio planen – mit klaren Renditeerwartungen, die an die digitalen Marktchancen in den jeweiligen Ländern geknüpft sind. Behandeln Sie den Aspekt Sprache daher immer als eine Investition, nicht als Kostenfaktor.
Modellieren Sie die erwartete Umsatzsteigerung pro Sprache.
Beginnen Sie mit einer ersten Prioritätsstufe an Sprachen und erweitern Sie diese schrittweise, sobald Sie Nachfrage und Leistung validiert haben.
Erfassen und analysieren Sie die Konversionsrate lokalisierter Inhalte, die „Trial-to-Paid“-Rate (also die Anzahl von Testnutzern, die zu zahlenden Kunden werden) sowie die Retouren – aufgeschlüsselt nach Märkten.
Wenn Sie Hardware herstellen, die mit Software und vernetzten Diensten ausgeliefert wird, brauchen Sie einen Lokalisierungspartner, der jeden Aspekt, mit dem Kunden in Berührung kommen, abdeckt und gleichzeitig eine exzellente Qualität, hohe Sicherheit und schnelle Bearbeitungszeiten gewährleistet.
Schnell und zuverlässig, wie immer. Das Dokument wurde perfekt formatiert geliefert.
– plating electronic GmbH
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